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Sonntag, 09.05.2010

HC Leipzig steht nach Kantersieg im Finale

Die Handballerinnen des HC Leipzig können weiter von der Verteidigung ihres Meistertitels träumen. Die Mannschaft von Trainer Heine Jensen fegte am Sonntag im Halbfinal- Rückspiel Provital Blomberg-Lippe mit 37:25 (19:13) vom Parkett, nachdem sie bereits am Mittwoch das erste Duell mit 28:26 für sich entschieden hatte. Im Finale kommt es entweder zum Duell mit Pokalsieger Bayer Leverkusen oder mit dem VfL Oldenburg. Das Hinspiel findet am 12./13. Mai statt, das Finalrückspiel wird am kommenden Sonntag in der Arena Leipzig ausgetragen.

Vor 2498 Zuschauern in der Arena Leipzig hatten Karolina Kudlacz (7/1) und Mette Ommundsen (6/2) den größten Anteil am Leipziger Sieg. Bei den Gästen war Sabrina Neukamp mit 14 Treffern am besten.

Die Gastgeberinnen gingen konzentriert ins Spiel und übernahmen nach dem 1:0-Führungstreffer von Blomberg schnell die Initiative. So konnte sich der HCL bereits in der achten Minute das erste Mal ein wenig absetzen (7:4). Im Anschluss arbeitete sich der Vorrundenvierte wieder auf 11:12 (20.) heran, doch die Leipzigerinnen zogen dank zahlreicher Paraden von Torhüterin Katja Schülke und einer guten Abwehrleistung immer weiter davon (16:12/24.). Auch im Abschluss waren die Gastgeberinnen die bessere Mannschaft, und so führte der HCL gegen Ende der ersten Halbzeit bereits mit sieben Toren (19:12/29.).

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Blomberg machte das erste Tor, der HCL bestimmte aber das Spiel. In der 36. Minute lag der Titelverteidiger erstmals mit acht Treffern in Führung (23:15). Danach verlor die Partie etwas an Tempo, Leipzig spielte in der Verteidigung jedoch weiter souverän und die Blombergerinnen glaubten nicht mehr an ihre Chance. Jensen schonte gegen Ende der Partie seine Stammkräfte und gab den Bankspielerinnen mehr Einsatzzeiten. An der Dominanz der Gastgeberinnen änderte sich dadurch aber nichts.

«Wir haben heute das Auftreten gezeigt, das uns auch in der Saison so stark gemacht hat: Schnelle Konter, ein bewegliches Spiel und eine gute zweite Welle», lobte Jensen seine Mannschaft. Auch Gäste-Trainer André Fuhr zollte der Leistung der Leipzigerinnen Respekt: «Der HCL war die bessere Mannschaft und ist in den beiden Endspielen mein Favorit auf den Titel. Wir waren nach dem Pokalfinale leider etwas müde und mussten früh abreißen lassen. Diese Lücke konnten wir einfach nicht mehr schließen.»

Quelle: homepage hbvf

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